Nikolausturnier im Volleyball

Auch dieses Jahr wurde in Treuen das traditionelle Nikolausturnier der Marienschule im Volleyball ausgetragen.

Dabei standen sich 5 Mannschaften der Klassen 9 und 10 gegenüber.

Den Sieg sicherten sich die Gäste aus Netzschkau.

Unseren "Weissblitzen", einem Mixteam der 9. Klassen der Oberschule, gelang ein guter zweiter Platz. 

Vielen Dank allen Beteiligten für ein spannendes und faires Turnier.


Anna Kuder gewinnt 3. Preis

Anna Kuder (Klasse 8b) hat beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten einen dritten Preis gewonnen.

Mit Hilfe ihrer Tutorin Ina Gabler von der Talsperrenschule Thoßfell erforschte Anna die Entweihung und Umwidmung von Kirchengebäuden in der DDR am Beispiel der fast 900 Jahre alten Kapelle Neuensalz. Diese wird seit 1967 nicht mehr als evangelische Kirche genutzt.

Dabei setzte sich Anna Kuder mit der Bau- und Nutzungsgeschichte des ehemaligen Gotteshauses auseinander, teilte dazu die Körperstiftung mit.

Insgesamt 5000 Kinder und Jugendliche hatten sich am Wettbewerb beteiligt.

Lehrer und Mitschüler gratulieren Anna zu diesem tollen Erfolg ganz herzlich.

 

 


Anna Kuder, Klasse 8b, mit ihrer Urkunde für den dritten Preis beim Bundeswettbewerb.


UnterMenschen
Theater-Mitmach-Lernprojekt Scheselong aus Berlin
gastierte zum wiederholtem Male an der Marienschule

Erzählt wurde die Geschichte von Mussa und Andreas, zwei Jugendliche verschiedener Herkunft.

Der eine ist Deutscher, wächst hier im Wohlstand auf und wird mit 18 Jahren zum Faschisten. Der andere ist Araber, wächst unter ärmlichen Verhältnissen auf und muss vor dem Faschismus in seinem Land fliehen. Beide haben sich vor Jahren in einem Ferienclub kennen gelernt und wurden Freunde bis zu ihrem "Wiedersehen" in Deutschland, als der vermeintliche Freund zum Feind wird und einen Anschlag auf eine Registrierungseinrichtung von Asylbewerbern verübt.

Das Projekt bestand neben dem Theaterstück noch aus einer Gesprächsrunde für die Acht- und Neuntklässler sowie einem Workshop. Dieser vertiefte das Wissen und klärte weiter auf. Dabei erarbeiteten sich die Jugendlichen mittels Rollenspiel und Perspektivwechseln verschiedene Alltagssituationen, in denen sie auf Menschen nicht deutscher Herkunft trafen. Musik mit menschenrechtsverletzenden Inhalten wurde gehört, die Texte gelesen du besprochen.

Gemeinsam mit den Schauspielern, die auch als Teamer fungierten wurde die Frage erörtert: Was sind Vorurteile, wo kommen sie her und wie wird man sie wieder los. Dabei wurden die Schüler befähigt, eigene Sichtweisen und eine eigene Meinung zu bestehenden gesellschaftlichen Vorurteilen zu entwickeln.

Schüler der beiden achten und neunten Klassen
nahmen am Theaterprojekt in der Goethehalle teil.

Text/Foto: Mönnig

 


Volleyballturnier - Marienschüler trainieren für Olympia

 

Mit zwei Mannschaften trat die Marienschule Treuen beim diesjährigen Ausscheidungswettkampf für „Jugend trainiert für Olympia“ an.

Während die Mädchen der Klassenstufe 9 einen fünften Platz errangen, landete das Team der Jungen auf dem sechsten Platz.
Nach den Worten von Sportlehrerin Frau Dähne waren beide Mannschaften in diesem Jahr in der Vorbereitung auch etwas „vom Pech verfolgt“.

Hoffen wir auf ein besseres Abschneiden im kommenden Jahr. Es gewann die Mannschaft des Goethe-Gymnasiums aus Auerbach.

 

Für die Marienschule traten an:

(hinten von links): Nele Herold, Nicole Groß, Lena Kühne, Anne Rothenberger
(vorn von links): Xenia Vogel, Josephine Steinbach, Saskia Wanitschek, Emely Günzel

 

 


„Zwölf Monate bis zur Endlichkeit“
Reichenbacher Autorin las vor Schülern der Marienschule

Fünf Jahre nahmen Petra Höpner und ihr Lebenspartner nicht wahr, dass ihr Sohn Patrick der Droge Crystal Meth verfallen ist. Nichts ließ sie stutzig werden, bis ein Tag im Mai 2012 die heile Welt zerstört.

Die Familie gerät in einen Strudel von Kampf, Verzweiflung, Zuversicht und Rückfällen.

Während ihrer Lesung schilderte sie die schlimmen Folgen, die die Droge im Körper und in der Psyche ihres Sohnes sowie in der Familie hinterließ. Die Autorin berichtete außerdem von den gravierenden Problemen, die den Weg in ein Leben ohne Crystal Meth verhindern.

Die Schüler waren von dieser rekonstruierten Lebensgeschichte, die Petra Höpner anhand von Tagebucheinträgen ihres Sohnes als auch von eigenen Aufzeichnungen zusammengetragen hatte, tief beeindruckt.

Schüler der Klasse 9b während der Buchlesung in der Treuener Stadtbibliothek