Spannende Lesung an der Marienschule

Eine Deutschstunde der völlig anderen Art erlebten die Siebtklässler der Marienschule, bei denen eine Lesung mit der Autorin Antje Wagner auf dem Stundenplan stand.

Gespannt warteten die Schülerinnen und Schüler im Mehrzweckraum der Schule, was ihnen die junge Autorin aus Wittenberg gleich zu sagen bzw. zu lesen hatte; schließlich hatte „Unland“ als Jugendbuch-Thriller gewisse Spannungen geweckt.

Antje Wagner gelang es gleich zu Beginn, ihre jungen Zuhörer in den Bann zu ziehen. Sympathisch, mitreißend und durchaus schülernah erzählte sie ihnen noch vor Beginn der eigentlichen Lesung, wie ein guter Thriller aufgebaut ist, welche Aufgaben das erste Kapitel eines Buches erfüllt oder wie der Arbeitsalltag von Autoren aussieht: „Es ist nicht so, dass Schriftsteller das ganze Jahr in ihrem Zimmer sitzen und schreiben und nur ein einziges Mal vor die Tür gehen, um nämlich beim Verlag ihr neues Buch abzuliefern. Vielmehr sind wir ganz viel unterwegs, um die Werke bekannt zu machen.“


Antje Wagner zu Gast an der Marienschule


Die Schüler der 7. Klassen lauschten gespannt
Nach diesen Einführungen ging es mitten ins erste Kapitel von „Unland“, in dem nicht nur die Ich-Erzählerin Franka, sondern auch das kleine Dorf Waldburgen mit dem Haus Eulenruh, einem Wohnprojekt für sieben Kinder und Jugendliche, eingeführt wurde. gut vorzustellen waren dabei die Beschreibungen des Ortes, und durch verschiedene Stimmlagen sowie Sprechweisen wurde sofort ein genaues Bild der einzelnen im Roman vorkommenden Charaktere gezeichnet.

Den Sprung in ein Kapitel mitten im Buch ließ die Autorin durch kurze Zwischenerläuterungen ohne Probleme gelingen, zumal ihre Ankündigung „Jetzt thrillert es ein bisschen!“ bei wirklich jedem Siebtklässler die Zuhörkonzentration steigerte. Denn neben dem idyllischen Waldburgen liegt das verlassene und mysteriöse Ruinendorf Unland, um das ein Elektrozaun gezogen ist und die Erwachsenen ein großes Geheimnis machen. Von Zeit zu Zeit lassen dann Stromausfälle alle Bewohner panisch werden, was nicht nur bei Franka Misstrauen und Neugier weckt.

Einige Andeutungen zum Romanschluss, der kein Happy End ist, verleiteten dann einige der Siebtklässler zu dem Entschluss, das Buch selbst lesen zu wollen.

Bei der Fragerunde im Anschluss an die Lesung zeigte sich Antje Wagner dann als eine Autorin zum Anfassen, die Tipps zum Verfassen von Texten, auch Schulaufsätzen, gab oder ihre Herangehensweise an einen neuen Roman erklärte.


Geografieolympiade

Traditionell führte die Marienschule im September wieder die 1. Stufe der Geografieolympiade in den Klassenstufen 7 und 10 durch.

Die Schüler müssen ihr geografisches Grundwissen, topografische Kenntnisse und Allgemeinwissen unter Beweis stellen.

Klasse 7: 1. Platz: Raphaela Hannich , Kl.7b (2.v.rechts) 2. Platz: Tom Grumann, Kl.7b (3.v.rechts) 3. Platz: Pauline Timpe, Kl. 7a (rechts)

Klasse 10: 1. Platz: Nils Rogahn, Kl.10b (1.v.links) 2. Platz: Lea Liebold, Kl.10a (2.v.links) 3. Platz: Mareen Heinig, Kl.10a (3.v.links)

Jeweils die Erstplatzierten werden die Marienschule in der zweiten Runde vertreten und wir wünschen ihnen viel Erfolg.


Sportfest der Marienschule

Am 05.09. führten wir unser Leichtathletiksportfest im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion durch.

Bei guten äußeren Bedingungen eiferten die Schüler der fünften bis neunten Klassen im Lauf, Wurf und Sprung um beste Ergebnisse. Die Sportanlagen waren gut vorbereitet und auch an der Verpflegung, leckeren Wiener Würstchen, sollte es nicht fehlen.


In der Gesamtwertung der Mädchen errang Marie Luise Gruschwitz klar mit 270 Punkten den Sieg vor Marie Fröhlich (257 Punkte) und Lou Jane Stöß (256 Punkte).

Bei den Jungen lag am Ende Dorian Florin Tihi (279 Punkte) vor Jannik Meisel (227 Punkte) und Marlon Schmidt (215 Punkte).

Tolle Ergebnisse gab es daneben auch in den Sportarten, die außerhalb des Dreikampfes angeboten wurden. So konnten sich die Schüler unter anderem im Fußball, Volleyball und Hockey ausprobieren.


Auf den Spuren  der alten Griechen
Drei Tage fächerverbindender Unterricht

Drei Tage lang standen die antiken olympischen Spiele im Mittelpunkt des Unterrichtes der beiden sechsten Klassen.

Nachdem der Stoff im Unterricht schon behandelt wurde, erfolgte nun eine Vertiefung dieses Themas. Dabei arbeiteten die Fächer Deutsch, Geschichte, Musik, Sport und Kunsterziehung eng zusammen.

Zunächst beschäftigten sich die Schüler mehrere Stunden lang in Geschichte mit diesem Thema und lösten im Stationsbetrieb verschiedene Aufgaben. Zur gleichen Zeit lernte die Parallelklasse griechische Sagen und griechische Götter kennen. Im Anschluss wurde gewechselt.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der künstlerischen Fächer. Während die Schüler im Musikunterricht Hymnen kennenlernten, bastelten sie danach im Kunsterziehungsunterricht antike Siegerkränze und stellten die Medaillen für den folgenden Tag her.

Der dritte Tag stand dann ganz im Zeichen des antiken Sportes. In weiße Gewänder gehüllte Mädchen und Jungen absolvierten, aufgrund des Wetters leider in der Halle, eine fast authentische antike Olympiade mit Weitsprung, Speerwerfen, Waffenlauf und Wagenrennen. Allen machte es riesigen Spaß, sich einmal in die Zeit vor über 2000 Jahren zu versetzen. Die besten Sportler in allen Disziplinen wurden im Anschluss geehrt.


Gruppenbild der beiden 6. Klassen mit ihren zum Teil tollen Gewändern

...während der Wettkämpfe

Erster Wandertag der Klasse 5a

Am 23.08.2017 hatten wir, die Klasse 5a der Marienschule Treuen, unseren ersten Wandertag mit der neuen Klasse. Unser Ziel war das Goldmuseum in Buchwald. Wir trafen uns 7.30 Uhr und los ging es bei bestem Wanderwetter in Richtung Weißensand.

Durch den Morgentau waren die Füße bald nass, aber das störte uns nicht.

Der Weg von der Weißensander Brücke durch den Wald war schon recht abenteuerlich, denn die letzten Stürme hatten viele Bäume umfallen lassen, aber wir waren gut zu Fuß

Im Museum wurde uns das Goldwaschen gezeigt und wir konnten in einem Video sehen, wie an Flüssen nach dem Edelmetall gesucht wird. Anschließend konnten wir uns selbst an verschiedenen Wannen mit Kies und Sand als Schatzsucher betätigen und wenn auch nicht alle Goldflimmer fanden, so ging doch jeder mit einer kleinen Tüte schöner Steine als Erinnerung zurück.

Uns hatte dieser Tag sehr gefallen.

 

Neue Schülersprecher in der Marienschule

Am 21.08.2017 fand jährliche Schülersprecherwahl statt.

Die Schülervertretung, bestehend aus Schülersprecher, dessen Stellvertreter und zwei weiteren Mitgliedern für die Schulkonferenz, wurde von den Klassensprechern der Klassen 5 bis 10 gewählt.

Der diesjährige Schülerrat setzt sich aus folgenden Schülern zusammen: Nele Blechschmidt (9b) als Vorsitzende Schülersprecherin, Lukas Lorber (10a) als ihr Stellvertreter sowie Francis Strebelow (8b) und Emely Günzel (9a) als weitere Mitglieder.

Der Schülerrat ist in diesem Schuljahr besonders wichtig, da sich die Treuener Oberschule an dem Projekt „Juniorwahl“ beteiligt und im kommenden Monat mit den neunten und zehnten Klassen die Wahl für den deutschen Bundestag durchführt.

Die Schule freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit der Schülervertretung des Schuljahres 2017/2018.

 

 


v.l. Lukas Lorber (10a), Emely Günzel (9a),
Nele Blechschmidt (9b), Francis Strebelow (8b)

Text: L. Lorber, Foto: A. Mönnig


Geschichtsexkursion nach Mödlareuth

Am Mittwoch, den 23.08.2017, führten die beiden zehnten Klassen, im Rahmen des Geschichtsunterrichts, ihre Exkursion nach Mödlareuth in das erste Deutsch-Deutsche Grenzmuseum durch.

Dabei konnte man zum einen in das Schicksal eines in der Mitte geteilten Dorfes mit 50 Einwohnern blicken und zum anderen die damalige Teilung Deutschlands nachvollziehen. All das wurde uns in der Dokumentation „Alltag an der Grenze“, die in Mödlareuth aufgenommen wurde, gezeigt.

Anschließend erkundeten wir anhand einer Führung  das nachgebaute Grenzgebiet und bestiegen sogar einen originalen Wachturm . Nachdem wir die Grenzanlagen und die Wachtürme besichtigt hatten und einige Geschichten von Fluchtversuchen hören durften, hatten wir noch eine Stunde Freizeit. Diese wurde von den meisten Schülern dazu genutzt, um sich die Fahrzeughalle mit originalen Fahrzeugen des Grenzschutzes der ehemaligen DDR und BRD anzusehen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, zwei Ausstellungen zu besichtigen, die über die Geschichte Mödlareuths, das übrigens „little Berlin“ (kleines Berlin) genannt wurde, und die damaligen Zustände informierten. Anschließend fuhren wir mit dem Bus zurück nach Treuen.


Ein Besuch des Deutsch-Deutschen Grenzmuseums Mödlareuth ist jedem zu empfehlen, da man hier die Teilung Deutschlands hautnah nachvollziehen und sich seine eigene Meinung dazu bilden kann.

Text: L. Lorbeer, 10b, Fotos: Mönnig


Neue Schüler an der Marienschule

Am 7. August 2017 wurden 50 neue Schüler an der Marienschule Treuen aufgenommen.

Nach einem kleinen Kulturprogramm im Musikzimmer der Marienschule ergriffen unsere Schulleiterin, Frau Noé, sowie Bürgermeisterin Andrea Jedzig das Wort. Sie wünschten den Schülern für ihre Schulzeit alles Gute, viel Spaß und schulische Erfolge.

Im Anschluss daran begaben sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrern in die Klassenzimmer. Dort wurden sie mit vielem Neuen und Unbekannten vertraut gemacht.


Die Klasse 5a mit der Klassenleiterin, Frau Hüttner,
und Stellvertreterin, Frau Pfeil


Die Klasse 5b mit ihrem Klassenleiter, Herrn Rosengart,
und Stellvertreterin, Frau Körner